
Wenn Du ehrlich die Preise (Heizöl/Nahwärme) 1zu1 vergleichen möchtest, (die vier Punkte sind im Preis der Nahwärme enthalten) musst Du zu dem Preis für 100 Liter Heizöl = 10,0 Ct/kWh
- den Nutzungsgrad mit 4,7 ct/kWh
- die CO² Preisentwicklung mit 1,2 ct/kWh *
- die Wartungs- Schornsteinfegerkosten mit 1,2 ct/kWh
- die Neuanschaffung mit 3,96 ct/kWh
als Mehraufwand rechnen. Das Ergebnis haben wir in der Tabelle als „Gesamtkosten Heizöl“ in der mittleren Spalte eingetragen.
* Ab 2027 ist der CO2-Preis nicht mehr vorgegeben, sondern der wird durch den Markt reguliert, sodass hier höhere Abgaben zu erwarten sind.
Der Heizölpreis wird dadurch in den nächsten Jahren weiter steigen.
Die CO²-Preisentwicklung bis 2030 wird voraussichtlich von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter die Entwicklung des EU-Emissionshandels (ETS) und die politischen Ziele zur Reduzierung von Emissionen. Studien gehen von einem Anstieg des CO²-Preises auf bis zu 275 € pro Tonne bis 2030 aus, wobei es auch Prognosen von 160 bis 400 € gibt.

Denn die Rohölpreise haben sich in den letzten zehn Jahren verfünffacht und befinden sich auch weiterhin in einem steilen Aufwärtstrend. Dadurch ist Heizöl zur Preisfalle für 12 Millionen deutsche Haushalte geworden: Die Heizölpreise stiegen in den letzten 10 Jahren um 153%.
Die Kosten für die Füllung eines handelsüblichen 3000-Liter-Tanks werden sich dadurch von 2700 Euro im Jahr 2012 auf 5520 Euro im Jahr 2030 verdoppeln.
Das Schema zeigt in der fetten blauen Linie den in den letzten Jahren bezahlten Heizölpreis, die gepunktete Linie ist die weitergeführte Trendlinie.

Wohin entwickeln sich die Heizölpreise?
Nach 2027 gilt die freie Preisbildung im Emissionshandel, die CO2 Steuerhöhe ist frei handelbar und steigt. Wie hoch, steht in der Glaskugel. Wir gehen im Jahr 2028 von einem mittleren Preis der letzten Jahre aus. *vorsichtige Schätzung
