Wir sind die eingetragene Genossenschaft “Bürger Energie Erdbach eG” zur Erzeugung von Energie und zum Betrieb eines Nahwärme- und Stromnetzes in Breitscheid-Erdbach (Lahn-Dill-Kreis)

Mitmachen lohnt sich für den Geldbeutel und das Klima!

Derzeitige Mitmacher sparen 900 TONNEN CO2 pro Jahr. Das sind in etwa 35 LKW Ladungen!


Wir brauchen dringend weitere Mitmacher:

Wir stecken gerade in einer anspruchsvollen Phase, es gibt sehr wichtige Dinge zu entscheiden.

Erdbach hat 218 Häuser, davon sind 141 Mitglieder der Genossenschaft

  • 118 Hausbesitzer haben eine Version von Anschluss bestellt. (54%)
  • 80 möchten die Nahwärme direkt beziehen
  • 30 lassen sich den Anschluss schon mal bis ins Haus legen
  • 7 wollen den Anschluss aufs Grundstück gelegt bekommen
  • 3 Bürger möchten später den Strom von uns beziehen
  • 26 sind Anleger, die investieren

Wir haben das Projekt in drei Bauabschnitte aufgeteilt.

  1. Erste Ausbaustufe 80 Teilnehmer,
  2. zweite Ausbaustufe 100 Teilnehmer,
  3. den Vollausbau 115 Teilnehmer

Weil wir in der ersten Ausbaustufe nur 80 Häuser haben die DIREKTvom Start weg Wärme kaufen möchten, müssten die Kosten vermutlich nur durch diese 80 aufgeteilt werden müssen. Das ist nicht gut und wir brauchen eine viel bessere Lösung.

Eine Möglicheit die Kosten zu reduzieren wäre, z.B. einige Straßen nicht anzuschließen. Das ist aber nicht sozial und solidarisch und deckt sich auch nicht mit unseren Genossenschaftszielen.

Das könnten Teilnehmer aus der Gruppe sein, die den Anschluss zunächst nur “aufs Grundstück” oder “ins Haus” bestellt haben, oder gänzlich neue Teilnehmer. Also diejenigen die sich noch gar nicht mit dem Thema befasst haben. Davon gibt es noch etwa 100 Häuser in Erdbach.

Die aktuelle Situation in unserer Welt, die Vorgabe der kommunalen Wärmeplanung und viele Punkte mehr, zeigen uns das ein Nahwärmeprojekt in unserem Dorf die Lösung ist, die auch von vielen Fachleuten als die BESTE dagestellt wird. In unserem Nachbar Landkreis – Marburg-Biedenkopf gibt es schon 14 Bioenergie Dörfer, die ALLE erfolgreich in Betrieb sind. In Deutschland gibt es mehr als 1000 Nahwärmedörfer.

Denkt doch bitte mal darüber nach mitzumachen, wir schaffen schon sehr viel mit unserer Dorfgemeinschaft, das ist doch unsere Stärke.

Das Pariser Klimaabkommen soll dafür sorgen, dass die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit beschränkt wird; die Staaten wollen sogar versuchen, die Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.

Früher oder später wird etwas mit den Ölheizungen in unseren Kellern was passieren. Vermutlich werden sie verboten werden. Wir haben jetzt die Chance ein zukunftsweisenden Projekt in Erdbach umzusetzen. Unsere Kinder und Enkelkinder werden es uns in guter Erinnerung behalten. Mit der Hackschnitzelanlage sind wir ja auf lange Sicht gesehen nicht am Ende unseres Projektes, wir denken alle daran die natürliche Wärme aus dem Erdbach für uns zu nutzen. Was heute noch nicht wirtschaftlich darzustellen ist.

jetzt noch Mitmacher werden

Die nächsten Schritte:

  • Die Machbarkeitsstudie ist bei der BaFA eingereicht worden.
  • Wir befinden uns in den Leistungsphasen 2-4 teilweise auch schon weiter
  • Die Zeichnung, die Statik, den Bauantrag für Heizhaus erstellen.
  • Den Bau beantragen
  • Den Bebauungsplan und Flächennutzungsänderung für die Heizzentrale erstellen lassen.
  • Den BImSchG Antrag erstellen
  • Den Netzplan für die Anschlüsse festlegen
  • Die Tiefbauunternehmer werden bei den Teilnehmern den Zugang zum Haus festlegen.
  • Die Heizungsbauer erstellen Angebote der Kosten für den Anschluss der Nahwärme an das Haussystem.
  • Der Energieberater Daniel Sauskojus stellt für alle notwendigen Umbaumaßnahmen im Haus die entsprechenden Förderanträge.

Wir planen spätestens im April 2024 mit den Tiefbauarbeiten zu beginnen; dabei werden zuerst die Hausanschlüsse und dann der Anschluss in der Straße gelegt. Die Arbeiten werden ca. sieben Monate andauern.

  • Unsere Ziele:
  • Stabile und günstige Heizkosten durch Ressourcen in Erdbach und Eigeninitiative
  • Schonung der Umwelt
  • Regionale Wertschöpfung in Erdbach
  • Förderung der Dorfgemeinschaft
  • Durchführung mit ansässigen Firmen
  • Unabhängige Wärmeversorgung für möglichst viele Haushalte / Wir sind nicht von der Abwärme von Hofmann abhängig, die könnte sogar ganz wegfallen.
  • Keine Abhängigkeit mehr von Großkonzernen durch unsere eigene erneuerbare Energieerzeugung

Ein mögliches Modell der Wärmeversorgung in Breitscheid-Erdbach wurde am 09. April 2019 im Dorfgemeinschaftshaus vorgestellt. Bei dieser Veranstaltung haben sich über 100 Bürgerinnen und Bürger eingefunden, um sich zu informieren. Durch viele und interessante Fachvorträge zu Energiegenossenschaften konnten sich alle ein Bild von möglichen Nahwärmesystemen machen. Aufgrund der großen Resonanz ist man sich im Gemeindevorstand darüber einig, dass das Thema der Nahwärmeversorgung weiter von der Gemeinde Breitscheid verfolgt werden wird. Viele Grundlagen sind hierfür von den Stadtwerken Herborn und anderen Beteiligten erarbeitet worden.

Unser Konzept beinhaltet eine Abwärmenutzung der Fa. hofmann CERAMIC (im Vordergrund)