Alle unsere Kalkulation beruhen auf einer bestimmten Anzahl von Teilnehmern. Wenn die Teilnehmer variieren, variiert auch der Preis.

Unsere Anlage wird mit jedem Mitmacher günstiger, weil die Investition sich durch mehrere Mitmacher aufteilt.

Bei der Nahwärme haben wir außer dem Strom für die Pumpe keine laufenden Kosten. Wirkungsgrad und Anschaffungs-Abschreibung entfallen.

Mit dem Erwerb von Genossenschaftsanteilen erwirbst du keine Heizung, sondern zunächst eine Beteiligung, sogar mit Renditeaussichten. Mit lebenslanger Garantie, Energie geliefert zu bekommen. Nie mehr mit dem Thema neue Heizung, Ölpreis usw. beschäftigen.

  1. Das Eintrittsgeld zur Genossenschaft (keine Anteile)
    • ab Baubeginn 500 €
    • während der Bauphase 1000 €
    • nach Beendigung der Bauphase 1.500 €
    • nach Inbetriebnahme 2.000€
    • Da der Bau noch nich begonnen ist, wird aktuell noch kein Eintrittsgeld fällig.
  2. Mindestens ein Genossenschaftsanteil (100€)
  3. Was kostet das Mitmachen?
    1. als Mitglied zur Geldanlage mit min. einem Genossenschaftsanteil von 100 €
    2. als Nahwärmenutzer 93 Genossenschaftsanteile. Durch das Zeichnen von nur 93 Anteilen also 9.300€ bekommt jeder Anschlussnehmer Wärme (Energie) für Brauchwasser und Heizwasser geliefert.
      • Der Anschluss an dein Haussystem kommt noch dazu und ist individuell.
      • Dieser Umbau wird nach dem Heizungsgesetz (GEG) mit bis zu 70% gefördert.
    3. mit einer neuen Heizungsanlage (Öl oder Pellet), um zusätzlich mit Nahwärme heizen zu können. Ein Pufferspeicher, Heißwassertank etc. sind evtl. vorhanden. (Preis noch nicht ermittelt)
    4. oder schon einen Hausanschluss legen lassen und noch keine Nahwärme nutzen, 65 Genossenschaftsanteile. 6.500€
    5. oder einen Grundstücksanschluss legen lassen und noch keine Nahwärme nutzen, 50 Genossenschaftsanteile. 5.000€
    6. nur den späteren Strombezug für (20 bis 45 Genossenschaftsanteile?) (Preis noch nicht erm

Die Kosten der Wärme

Wir haben in der Projektgruppe immer einen kWh Preis gesagt, der eine Grundgebühr und die Zählermiete vorraussetzt. Durch viele Gespräche ist der Wunsch an uns herangetragen worden, doch auf die Gebühren zu verzichten, das versuchen wir jetzt auch wirtschaftlich darzustellen. Allerdings ist auch klar, dass wir diese Kosten auf den kWh Preis aufrechnen müssen. Die kWh Preise sind dann nicht mehr mit den gennanten Preisen aus der Projektgruppe vergleichbar.

Wir wissen alle das in den letzten Jahren neben den Kosten für alle Anschaffungen (Baukosten) auch die Zinsen enorm gestiegen sind.

Wir haben unser Modell immer mit 118 Teilnehmer gerechnet, das wollen wir im Vergleich auch weiterhin so machen.

In der Gründungsversammlung haben wir diese Preise vorgestellt:

In den Kosten für die Genossenschaft ist enthalten:

  1. Nahwärmepufferspeicher und Technik im Haus
  2. Leittechnik, Visualisierung, Kommunikationsausstattung, Datenkabel, Abnehmervisualisierung, E-Control
  3. Hausanschluss Nahwärme, inkl. 4 Meter auf das Grundstück

Welche Kosten kommen noch auf dich zu?

  • Entsorgung der alten Heizung & Tanks
    • Der alte Heizkessel kann vielleicht noch verkauft werden, je jünger er ist, desto besser
    • Entsorgung des Rest-Öl in den Tanks; ca. 0,30 Cent pro Liter
  • weitere Zuleitung zum Haus, falls die 4 Meter nicht ausreichen; für längere Zuleitungen gibt es zwei einmalige pauschale Mehrpreise. Von 4 – 15 Meter 300€ über 15 Meter 500€ (Rohre und Verlegung).
  • Anschluss des Nahwärmepufferspeichers im Haus; es müssen vier Rohre an das Hausnetz angeschlossen werden.
  • Ein Frischwasserspeicher (Boiler) wird fast in jedem Fall benötigt, wenn du heute schon einen guten hast, kann der benutzt werden. Wenn du einen Frischwasserspeicher im Kessel integriert hast, brauchst du einen neuen.
  • Für diese Umbaukosten gibt es hohe Förderungen vom Staat. (Bis zu 70%)

Folgende Bauteile werden eventuell in deinem Keller installiert:

  1. Luft/Wärmetauscher
    1. Lassen für 80% unserer Häuser nicht vernünftig darstellen.
    2. Die Kosten für Photovoltaik-Anlage & Stromspeicher liegen bei etwa 25.000€ bis 45.000€.
    3. Du kannst nur ca. 30% deines Stromes, den du durch deine PV Anlage hergestellt hast, für deine Wärmepumpe benutzen, der Rest muss zugekauft werden.
    4. Zur Wirtschaftlichkeit ist zu lesen; Gegenüber einer neuen Brennwert-Ölheizung sparen Sie in 25 Jahren mit einer Erd-Wärmepumpe und Photovoltaik gut 15.000 Euro! Die Variante mit Stromspeicher schneidet mit 10.000 Euro Ersparnis etwas schlechter ab und ist damit nur minimal günstiger als eine einfache Erd-Wärmepumpe (ca. 7.000 Euro gespart). Auf dieser Grundlage können Sie nun selbst entscheiden, ob die Einsparungen die höheren Investitionen zu Anfang rechtfertigen. Bei einem solch hohen Wärmebedarf würden Experten vermutlich auch eher zu einer Hackschnitzelheizung raten, die in einem solchen Szenario ebenfalls etwa 15.000 Euro gegenüber einer Ölheizung einsparen könnte.
    5. Laufende Kosten für 28.000 kWh mit Photovoltaik im Altbau 2.600 € pro Jahr.
  2. Pellet Heizungen
    1. kosten in der Anschaffung leicht mehr als 20.000 € (Zuschuss abgezogen) ohne Montage,
    2. die Preise für Pellets steigen rasant,
    3. Aufwand bezüglich Reinigung und Wartung, Feinstaubbelastung,
    4. Platz für Lager und Fördereinrichtung notwendig,
    5. zwingen Besitzer ständig den Pellet Preis im Auge zu behalten,
    6. Pellets müssen regelmäßig mit LKW angeliefert werden,
    7. Mit Pellets brauchst du heute für einen Energiegehalt von 500 Kilowattstunden 5,5 Tonnen für 3430€ zuzüglich Wartung, Schornsteinfeger, Strom, kommt eine Anlage auf 3.730€im Jahr.

Wir empfehlen, die Ölheizung aufzugeben und sich der Erdbacher Nahwärme anzuschließen. Weil:

  1. die Heizkosten stabil, kalkulierbar und günstig sind
  2. du keine laufenden Kosten mehr hast. Wegfall von individueller Wartungskosten für die Heizungsanlage des Brennstofflagers und des Schornsteins
  3. der Wert deiner Immobilen steigt, sehr interessant für die persönliche Altersvorsorge
    1. du kannst ein Haus mit zukunftssichere Wärmeversorgung verkaufen
    2. dein Hauskäufer muss nicht in eine neue Heizung investieren
  4. der Raum für die Öltanks oder die Pellet Lagerung in deinem Keller frei wird
  5. durch die Mitgliedschaft in der Genossenschaft hast Du in der Generalversammlung ein Stimmrecht und kannst dich aktiv in allen Entscheidungen beteiligen.
  6. du dich im Bereich der Wärmeversorgung um nichts mehr selbst kümmern musst

Später anschließen lassen? Ja später geht auch, es kann aber sein, dass:

  1. es sicher teurer wird,
  2. die in der Erde verlegten Rohre zu klein sind,
  3. somit ein Anschluss nicht mehr möglich ist.

Bitte bedenkt:

  • In fünf bis zehn Jahren wird lieber ein Haus in Erdbach gekauft, welches eine funktionierende Heizungsanlage hat, als eins was im Prinzip KEINE Heizungsanlage hat.
  • Mit Wärmepumpen, wenn sie denn irgendwann mal für unsere Häuser funktionieren, wird der Entwickler sicherlich viel Geld mitverdient wollen. Die funktionieren auch nur mit Strom; was der zukünftig kosten wird, wenn die Deckelung fällt, steht in den Sternen.
  • Alternative Heizungen müssen zu 65% mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Das kostet dich sehr viel Geld und die Zuschüsse fliesen nur, wenn dein Haus gedämmt ist. Das kostet dann auch nochmal eine Stange Geld. Man soll z.B. eine Ölheizung kaufen und diese darf nur 35% deiner Energie produzieren. ☹
  • Und wenn das Verbot für Öl- und Gasheizungen kommt, ist der Preis nicht mehr stabil, mit dem Preis werden sie durch Steuer die Attraktivität regeln. Sehen wir doch auch bei Zigaretten, die haben auch mal 2 Mark gekostet und sind heute bei 8€.
  • Die Genossenschaft in Erdbach, ist von Erdbacher für Erdbacher! Hier werden alle Entscheidungen in der Gesellschafterversammlung getroffen. Und nicht bei der OPEC, in Berlin oder im Kremel. Da hast du keinen Einfluss drauf. Bei der Bürger Energie Erdbach schon.
  • Die Bürger Energie Erdbach ist das einzig unabhängige.