Viele Eigenheimbesitzer warten landauf landab auf die kommunale Wärmeplanungen, in der Hoffnung, dass in Ihrem Ort ein Nahwärmenetz entsteht.
Koppelung an Wärmeplanung: In Bestandsgebäuden greift diese Pflicht erst, wenn die Kommune einen Wärmeplan vorlegt – verpflichtend bis spätestens Mitte 2028 für kleine Kommunen.
Das Gebäudeenergiegesetzes (GEG) Verbot für Ölheizungen ab 2045
Der Gesetzgeber sieht vor, dass Heizsysteme ab dem Jahr 2045 klimaneutral betrieben werden. Spätestens in diesem Jahr soll Deutschland allgemein klimaneutral sein. Das bedeutet, dass nicht mehr Emissionen erzeugt als abgebaut werden können. Um diese Ziele zu erreichen, ist das Heizen mit klassischen Ölheizungen ab 2045 verboten. Bis dahin dürfen Sie Ihre Ölheizung weiterhin nutzen. Sie sind auch nicht verpflichtet, die bestehende Ölheizung mit erneuerbaren Energien zu kombinieren. Hier greift der sogenannte „Bestandsschutz“. Heizungstechniker dürfen demnach bis Ende 2044 Ölheizungen reparieren. Das gilt für alle Ölheizungen, die vor dem 1. Januar 2024 gekauft wurden.
🆘Ölheizungen dürfen nur noch bis 2045 betrieben werden!
- Macht es da nicht Sinn, dass die auch relativ neu in Erdbach eingebauten Ölheizungen, wieder verkauft werden und die genossenschaftliche Nahwärme bezogen wird? 🙄
- Im Jahr 2045 sind die Heiztungen dann fast 30 Jahre alt und doch komplett wertlos, oder? 🤔
- …was macht Mann/Frau denn dann? 🤔
- Möglicherweise dann ohne eine Förderung❓
Also die Spezialisten sagen selbst über die Wärmepumpen, dass sie eine max. durchschnittliche Betriebsdauer von nur ca. 17 Jahre haben.
Die werden jetzt noch bis Ende 2028 vom Staat gefördert. Dann endet die Betriebsdauer das Gerät ist kaputt, ich brauche eine Neue… Dann vielleicht ohne Förderung? ![]()
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Dann mach ich doch Lieber gleich den Nahwärmeanschluss. Ist doch viiiiieeel besser. ![]()
Da hab ich doch Geld gespart. ![]()
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Alle Gründe sprechen für die Nahwärme:
Wirtschaftlichkeit & Kosten
- Nahwärme ist derzeit rund 30 % günstiger als eine Ölheizung und preislich wettbewerbsfähig.
- Alternative Heizsysteme (Wärmepumpe, Pellet etc.) sind deutlich teurer (ab ca. 9.300 € zzgl. Umbaukosten).
- Keine zukünftigen Investitionen in eine neue Heizungsanlage notwendig.
- Stabile, planbare Heizkosten, deutlich geringere Preisschwankungen als bei Öl oder Pellets.
- Bei jedweder Eigenproduktionen gehen 30% Energie verloren, die musst du produzieren, bezahlen und die verschwinden im Produktionsprozess.
- Die Investition amortisiert sich je nach Verbrauch nach 5–10 Jahren.
Gesetzliche Sicherheit (GEG)
- Die Nahwärme erfüllt die 65 %-Vorgabe erneuerbarer Energien des Gebäudeenergiegesetzes (GEG).
- Für Teilnehmer entfallen:
- Austauschpflichten alter Heizungen
- Sanierungspflichten bei Eigentümerwechsel
- zusätzliche Anforderungen bei größeren Baumaßnahmen
- Kein Risiko durch zukünftige gesetzliche Verschärfungen.
Keine aufwendige Sanierung erforderlich
- In der Regel keine energetische Sanierung nötig, insbesondere:
- keine neue Heizungsanlage
- keine Wärmepumpe, Solarthermie oder PV-Anlage
- keine neuen Heizkörper oder Fußbodenheizung
- keine Dach‑ oder Fassadendämmung
- kein Schornstein und kein Schornsteinfeger
- Wegfall von Wartungs‑, Prüf‑ und Brennstoffkosten.
Umwelt & Nachhaltigkeit
- Erneuerbare, CO₂‑arme Wärme mit sehr niedrigem Primärenergiefaktor (0,57).
- Zentrale Anlage mit Rauchgasfilter → keine Feinstaubbelastung.
- Verbesserung der lokalen Luftqualität durch Wegfall vieler privater Schornsteine.
- Schutz vor steigenden CO₂‑Preisen und fossilen Energiepreisen.
- Unabhängigkeit von Öl, Gas, Großkonzernen und geopolitischen Krisen.
Komfort & Alltag
- Kein Brennstoffkauf, keine Gerüche, kein Lärm, keine Gefahrenlagerung.
- Kaum Wartungsaufwand.
- Platzgewinn im Haus durch Wegfall von Öltank, Pelletlager und Heizkessel.
- Hohe Versorgungssicherheit durch ein mehrstufiges System.
- Wir bekommen, jeder, 70° heißes Wasser an die Hauswand geliefert!
- Keiner muss den Liter Öl selbst in 70° Wasser umfunktionieren. Wir müssen die nicht erst produzieren, sie sind da, die 70°
Genossenschaft & Mitbestimmung
- Anschlussnehmer sind Mitglieder der Genossenschaft.
- Stimmrecht in der Generalversammlung.
- Preise und Entscheidungen werden gemeinschaftlich festgelegt.
- Unterstützung bei Förderanträgen (staatliche Förderung bis zu 70 %, Anschluss bis 2028).
Immobilienwert & Zukunftssicherheit
- Wertsteigerung der Immobilie durch zukunftssichere Wärmeversorgung.
- Geschätzte Wertsteigerung mindestens 10 %, je nach Gebäudealter auch höher.
- Bessere Energieeffizienzklasse möglich.
- Haus ist leichter verkäuflich, da keine Heizungsinvestition für Käufer notwendig ist.
Wichtige Punkte, bitte beachten:
- In fünf bis zehn Jahren wird lieber ein Haus in Erdbach gekauft, welches eine funktionierende Heizungsanlage hat, als ein Haus, was im Prinzip KEINE Heizungsanlage hat.
- Dem möglichen Käufer deiner Immobilie, entfällt ohne die Nahwärme, der Bestandsschutz der alten Heizung, er kauft im Prinzip ein Haus ohne Heizung und muss nach zwei Jahren nachträglich investieren.
- Mit Wärmepumpen, wenn sie denn irgendwann mal für unsere Häuser funktionieren, wird der Entwickler sicherlich viel Geld mitverdient wollen. Die funktionieren auch nur mit Strom; was der zukünftig kosten wird, steht in den Sternen.
- Ab 2027 ist der CO“-Preis nicht mehr vorgegeben, sondern der wird durch den Markt reguliert, sodass hier höhere Abgaben zu erwarten sind (für 2025 55 €/t CO2, ab 2027?)
- Die Bürger Energie Erdbach ist das einzig Unabhängige. Die Genossenschaft in Erdbach, ist von Erdbacher für Erdbacher! Hier werden alle Entscheidungen in der Gesellschafterversammlung getroffen. Und nicht bei der OPEC, in Berlin oder im Kremel. Da hast du keinen Einfluss drauf. Bei der Bürger Energie Erdbach schon.
Wir schaffen Werte für die Generation nach uns und sparen sogar selbst dabei.
Auch der Preis ist ein Vorteil! Link: Ölpreis
Ohne Nahwärme
Hier ein echtes Beispiel, welches gerade (Herbst 2024) im nahen persönlichen Umfeld umgesetzt wird.
Eine junge Familie mit zwei kleinen Kindern kauften vor 6 Jahren ein klassisches älteres Einfamilienhaus Baujahr 1956. Die alte Heizungsanlage ist kaputt und muss ausgetauscht werden. Wegen der staatlichen Förderungen ist er notwendig, eine Beratung durch einen bei der deutschen Energieagentur gelisteten Energie-Effizienz-Berater (Energieberater) vorzulegen, um die Förderung zu erhalten. Es bedarf diese Renovierungen am Eigenheim:
- Ein neues Dach
- Das Dach wird gedämmt
- Die Dämmung der Fassaden
- Neue Fenster im gesamten Haus
- Ein Pelletofen in der Wohnung
- Dieser wird unterstützt von einer Wärmepumpe für die Heizung
- Einer Wärmepumpe für das Brauchwasser
- Eine PV-Anlage auf dem Dach
Da der Eigenheimbesitzer handwerklich begabt ist werden nahezu alle Punkte in Eigenleistung hergestellt.
Die Kosten liegen in diesem Fall bei über 250.000 €
Wer dieses handwerkliche Geschick nicht mitbringt, muss mehr bezahlen.
Diese junge Familie wäre froh, in Erdbach zu wohnen!